Sehr entspannt und guten Mutes bin ich im Neuen Jahr angekommen und zu den geschäftlichen Aktivitäten zurückgekehrt. Situationsbedingt richte auch ich in dieser Zeit meinen besonderen Fokus auf die auf mich bzw. auf uns zukommenden Möglichkeiten dieses neuen Jahres.

web_20150318_MelothHeinz-8513

So what?
Gerade, in einer Zeit, in der wir mit immer schwierigeren, komplexeren und schneller laufenden Projekten konfrontiert sind, sollten wir nicht nur einfach dem Trend der Beschleunigung folgen und versuchen, „immer noch schneller zu fahren“
Wir sollten stetig unsere Strategie überdenken und auch immer wieder bereit sein, diese zu ändern oder anpassen. Es wäre zu einfach nur zu rufen: „Wir müssen mehr Holz machen…“
Ist es nicht besser zu überdenken, ob es uns mehr bringt, wenn wir “ die Säge schärfen“?

Viel zu oft sind Führungskräfte, Projekt-Manager, Abteilungsleiter und deren Mitarbeiter burnout gefährdet. Es wird noch kritischer, wenn wir nicht schnellstens, sehr konsequent   a n d e r s   handeln.
Der Weg aus dem Hamsterrad führt nicht geradeaus, sondern quer zur Fahrtrichtung. Es geht nicht darum noch eine weitere „to do Liste“ zu schreiben, im Gegenteil! Es ist viel zielführender eine „not-to do Liste“ anzulegen, diese permanent fortzuschreiben, sie umzusetzen und sich über die daraus resultierenden Erfolgs-Erlebnisse zu freuen.

Es ist deshalb „Not-wendig“, für dieses Jahr herauszufinden:

  • wo wir verlangsamen und entschleunigen um die Verwendung der zur Verfügung stehenden Energie zu optimieren
  • Neue Ansätze suchen, wie die vorhandene Energie effizienter und effektiver verwendet werden kann und
  • wo der größte Nutzen der uns zur Verfügung stehenden (oft begrenzten) Menge an Energie am sinnvollsten zu konzentrieren und zu investieren ist …

Nicht nur für uns, sondern auch für und gemeinsam mit den Menschen mit denen wir täglich zusammenarbeiten.

Mein Motto für dieses Jahr lautet:

„Weniger ist mehr… Ein Drittel weniger — für ein Drittel besser!“

und daraus folgernd, werde ich:

  • Überdenken, was ist wirklich wertvoll und zu behalten und
  • Entscheiden, was ist aufzugeben und schnellstens zu vergessen
  • Konzentrieren, auf das was mich wirklich effektiv und effizient macht
  • Bereit und sehr offen sein, für neue, andere Wege und auch, diese zu gehen
  • Wach sein, um die beste und zukunftsweisende „Straße des Erfolgs“ zu finden

Fokussierung bündelt die Energie zum Lebenserfolg ist der Untertitel meines Buches „Erfolg ist eine Dauerwelle“.

Es bestätigt sich immer wieder: Wer das o.a. Konzept konsequent einsetzt, schafft für sich die besten Voraussetzungen um auf seiner Lebens-Reise durch den Dschungel der endlos vielen Möglichkeiten, -mit den immensen Chancen unserer sich schnell verändernden Welt- die besten Ergebnisse zu erhalten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich nach diesem Konzept bestmöglich vorbereitet bin, um auch in diesem Jahr optimale Ergebnis zu erreichen, ganz gleich an welchem Projekt ich arbeite  –  Sind Sie das auch?

Die folgende Geschichte, bietet eine gute Chance zur Reflektion – um Beispiele zu finden, wie es manchmal im Leben nicht optimal läuft…

„Das tote Pferd“

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:
„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab.“

Doch im (Berufs-)Leben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

  1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
  2. Wir wechseln die Reiter.
  3. Wir sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“
  4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
  5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wieder zu beleben.
  8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
  10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
  11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
  12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
  13. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte.“
  14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
  15. Wir machen eine Studie, ob es billigere Berater gibt.
  16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  17. Wir erklären, daß unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
  18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
  19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
  20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Sicherlich ist dies nicht gültig für Sie persönlich, aber vielleicht ist es Zufall, dass Ihnen das Eine oder Andere bekannt vorkommt und Ihnen einige Beispiele eingefallen sind, wo andere so handeln… ;-)))

Es ist mir ein besonderes Anliegen, dieses Thema zu Beginn dieses Jahres mit Ihnen zu teilen – in einem Jahr, von dem Leute sagen, es solle große Herausforderungen mit sich bringen wird. Nicht nur gelegentlich fühle ich mich als Inspirator und helfe Menschen, Neues zu entdecken. Vielleicht kann ich auch hier mit meinem Beitrag einen Impuls geben, wie wir das für uns Wichtige und wirklich Wertvolle vom weniger Wertvollen trennen. Es würde mich freuen, wenn ich damit nicht nur Ihre Zuversicht und den Mut für die Umsetzung Ihrer Ziele stärken konnte, sondern Sie damit vielleicht auch Ihren Energie-Einsatz noch mehr konzentrieren. Damit Sie Ihre „Vision 2012“ noch besser und erfolgreicher umsetzen.

Alles Gute für dieses Jahr!

Erfolg, Wohlstand, gutes Gelingen Ihrer Pläne und last but not least eine gute Gesundheit, im satten Gefühl von Glück und Zufriedenheit!