Der Tag ist vorbei und die Liste der zu erledigenden Dinge scheint länger statt kürzer geworden zu sein? Es gibt so viel zu tun, dass Sie gar nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Nur eines ist klar: Mehr wird es von alleine! Kennen Sie das?

Das ständig wachsende Angebot in allen Bereichen und die damit wachsenden Möglichkeiten sind nicht immer ein Segen. Sie bringen permanenten Entscheidungszwang – viele Entscheidungen treffen wir bewusst, aber viele auch unbewusst – mal besser, mal schlechter.

Sich ständig entscheiden zu müssen, wird oft als sehr anstrengend empfunden. Denn schließlich müssen Sie dabei ständig Verantwortung übernehmen – für Ihre Entscheidung. Ja, und vor allem für die Konsequenz Ihrer Entscheidung. Warum sie das eine tun und das andere nicht. Für viele Menschen entsteht dadurch Druck, Entscheidungsdruck, der ist unangenehm und führt ganz oft zu Verunsicherung.

Das muss nicht sein! Versuchen Sie es mal mit der Erfolgsformel „Ein Drittel weniger für ein Drittel besser!“

Es braucht nur eine Voraussetzung: Sie sollten Ihr Ziel kennen oder einfacher, Sie sollten wissen, was Sie wirklich wollen. Wenn das klar ist, dann können Sie bei jeder Entscheidung fragen: Bringt mich das meinem Ziel näher? Wenn ja, dann tun Sie’s. Wenn nein, dann lassen Sie’s und gehen weiter zum nächsten.

Viele Menschen haben damit im Berufsleben – in unserer Zeit, in der tagfertiges Arbeiten schon lange nicht mehr möglich ist – sehr positive Erfahrungen gemacht. Denn wenn das unbedeutendste Drittel wegfällt, bleibt mehr Zeit, Konzentration und Kraft für die wichtigen Themen. Aber auch aus dem Privatleben gibt es immer mehr Beispiele, wie die 1/3-Regel Menschen zu mehr Lebensqualität verhilft. 1/3 weniger Fleisch, dafür 1/3 besseres (Bio-)Fleisch. Oder 1/3 weniger Fernsehen, dafür mehr Zeit zum miteinander reden. 1/3 weniger Auto fahren und dafür 1/3 mehr Bewegung zugunsten der Gesundheit.

Ganz besonders unterstützt Sie „Ein Drittel weniger für ein Drittel besser!“ bei der Orientierung im dichten Dschungel der Informationen. Früher hieß in der Schule und im Betrieb „Wissen ist Macht“. Das hat sich grundlegend geändert. Spätestens mit der Verbreitung der Smartphones sind Informationen nahezu für jeden in immensem Umfang verfügbar.

Heute geht es nicht mehr darum, was man weiß, sondern wie man mit dem verfügbaren Wissen umgeht. Wie man es nutzt, was man daraus macht und wie man klärt, ob eine Information für einen wichtig ist oder nicht.

Im Zeitalter der Inflation von Informationen erleben wir eine große schier unüberschaubare Menge und Verfügbarkeit von Nachrichten. Aus denen sich auch Chancen und Risiken für uns ergeben können – oder auch nicht.

Dazu kommt, dass sich die Informationen ständig verändern, weiterentwickeln, erneuern und viele auch wieder genau so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind – ungeachtet dessen, ob eine Information von uns wahrgenommen und verwertet wurde oder nicht.

Diese neue Situation kann im Vergleich zu früher zwar einerseits eine wirkliche Bereicherung sein, jedoch haben wir häufig gleichzeitig die Qual der richtigen (Aus-) Wahl und müssen ständig bewusst und auch unbewusst Entscheidungen treffen.. Aus den permanenten Fragen: „Was muss ich wissen? Was sollte ich lesen? Was darf ich nicht verpassen?“ entsteht nicht selten auch eine Stress-Situation.

Entscheidend ist für jeden einzelnen von uns nicht die Information an sich und deren Vielzahl, sondern nur, ob diese Information für Sie  r e l e v a n t  , also in irgendeiner Weise bedeutend ist – das heißt welche Information sind wichtig für Sie, für Ihr Leben, für Ihr Tun und Ihr Wirken.

Sie können entscheiden: Welches Drittel lassen Sie ab sofort ganz konsequent weg, damit Sie sich intensiver um die Dinge kümmern können, die Ihnen wirklich wichtig sind?